BEHANDELN

Symptommanagement / Symptomkontrolle

  • bei Schmerzen, Atemnot, Übelkeit/Erbrechen, Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden,
    Hunger/Durst, Dysurie, Verstopfung, Diarrhoe, Schlaflosigkeit, Schwitzen, Juckreiz, Tremor,
    Schwindel, Agitiertheit, Verwirrtheit, Krämpfe Sedierung etc.
  • Symptomkomplexe, mit lebensbedrohlichen Komplikationen (Erstickungsgefahr, massive
    Blutungen, Hyperkalzämie, spinale Kompression, symptomatische Hirnmetastasen u.a.m.)
    Die angemessene Symptomlinderung mit Hilfe wirksamer Therapien und pflegerischen
    Interventionen erfordert
  • die Beurteilung, „Messung“ und systematische Beobachtung der Symptome und ihrer
    Entwicklung
  • eine Risikoeinschätzung um mögliche Komplikationen zu vermeiden oder zu lindern
  • die strukturierte Erhebung des Symptomstatus (Edmonton Symptom Assessment System ESAS)
  • fachspezifische und differenzierte Assessments
  • die Erhebung der subjektiven Erfahrungen und Zielsetzung der Patientinnen und Patienten
  • die Planung und Umsetzung von fachspezifischen Interventionen
  • die differenzierte Symptomkontrolle und Evaluation der Interventionen
  • die Anpassung der Therapie und der Interventionen

Medizinisch / technische Interventionen

  • Blutentnahmen (aus Port-Systemen), Injektionen, Infusionstherapien, Bluttransfusionen
  • Verabreichen von Chemotherapien und andern intravenösen medikamentösen Therapien
  • Einsatz von Schmerzpumpen sc., iv., spinal, epidural
  • Versorgung von Portsystemen

Beratung und pflegerische Interventionen bei therapiebedingten Symptomen und Problemen wie

  • Agranulozytose, Thrombopenie, Anämie, Endokrine Symptome, Schmerzen und Hautprobleme
    an Händen und Füssen, Geschmacksveränderungen, Haarausfall etc.