Blog 2017-02-28T09:01:53+00:00

«Wenn etwas wäre»

27.07.17|

Was macht ein Palliative-Care-Team eigentlich während eines durchschnittlichen Patientenbesuchs? Olaf Schulz ist bei Patient Fredi Scheitlin zur Symptomkontrolle. Dieser ist froh zu wissen, wen er im Notfall anrufen kann.

«Offen, locker und mit einem umwerfenden Schalk»

26.07.17|

Letzte Woche ist Fredi Scheitlin überraschend verstorben. Onko-Plus-Kommunikationsverantwortliche Sabine Arnold würdigt ihren Interviewpartner. «Er war sehr offen, locker und hatte einen umwerfenden Schalk.» Sie sei überrascht und sehr traurig gewesen, als sie von seinem Tod erfahren habe. «Aber ich bin auch froh, dass er bis fast zum Ende handlungsfähig blieb. Er hatte sich das so gewünscht.»

«Eigentlich wollte er zum Sterben ins Spital»

12.07.17|

K. B. litt an einem bösartigen Brustfell-Tumor, verursacht durch Asbest. Der 84-Jährige starb daheim, obwohl er mit seiner Frau besprochen hatte, dass er am Ende ins Spital gehen würde. Es sei eigentlich ganz gut gegangen zu Hause, sagt sie. Jetzt ist sie zufrieden, dass sie ihm das ermöglichen konnte.

«Vor dem Sterben habe ich keine Angst»

28.06.17|

Krebspatient Fredi Scheitlin ist ein unverbesserlicher Optimist. Er hadert kaum mit seinem Schicksal. Ständige Schmerzen und ein Schwindelgefühl nagen aber auch an seiner Laune. Manchmal denke er schon: «Das ist eigentlich alles ein uhuere Seich. Ich bin am Limit, während andere in meinem Alter noch das Leben geniessen können.» Solche negativen Gedanken könne er aber durch Ablenkung stets auf die Seite schieben.

Zu Hause sein

08.06.17|

Fredi Scheitlin ist schwer krank, lebt aber trotzdem in seiner eigenen Wohnung. Unterstützt wird er von einer Privatpflegerin und Onko Plus. Zu Hause zu wohnen, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. «Das will doch jeder Patient.»

Sterben und gleichzeitig leben wollen

30.05.17|

Schwerkranke Menschen befinden sich in einer enorm bedrohlichen Situation. Zudem müssen sie häufig schwierige Entscheidungen treffen. Sie und auch ihre Angehörigen verstricken sich immer wieder in scheinbaren Widersprüchen. Für Fachpersonen gilt es, diese Ambivalenzen auszuhalten und das Potenzial daraus zu schöpfen.

Eine Palliativärztin auf Achse

24.05.17|

Palliativmedizinerin Monika Jaquenod ist an zwei Tagen pro Woche für Onko Plus unterwegs. Die Schmerzspezialistin findet, dass Tumorpatienten noch viel weniger Schmerz erleiden müssen als andere. «Sie leiden ja ohnehin.» An der Palliative Care gefällt ihr, dass sie eine der umfassendsten Gebiete der Medizin ist, die den Menschen ganzheitlich anschaut.

«Kopfrechnen können, bedeutet Lebensqualität für mich»

10.05.17|

Fredi Scheitlin ist an Darmkrebs erkrankt. Er hat Ableger in der Lunge und im Hirn. Trotzdem lebt der pensionierte Architekt in seiner eigenen Wohnung, unterstützt von einer Privatspitex und Onko Plus. Noch klar denken zu können, bedeutet für ihn Lebensqualität.

Das Netzwerk rund um einen Palliativpatienten im Knonaueramt

26.04.17|

Am Dienstag haben am Spital Affoltern am Albis Vertreterinnen der lokalen Spitex, der Palliativstation und ein Vertreter von Onko Plus aus ihrer Praxis berichtet. Sie zeigten auf, wie rund um Palliativpatientinnen und -patienten ein optimales Versorgungsnetzwerk gewoben werden kann. Dieses reisst auch dann nicht, wenn die Behandlung von ambulant zu stationär wechselt – und wieder zurück.

Der Balanceakt

12.04.17|

Im Video-Interview erzählt Fredi Scheitlin, wie er mit seiner unheilbaren Krankheit lebt. In der ersten Folge geht es um den «Balanceakt», den Tag mit möglichst wenig Schmerzen zu überstehen und ihn trotzdem mit Inhalt zu füllen. Der pensionierte Architekt ist ein kreativer Kopf, der unter anderem zum Zeitvertrieb skizziert und zeichnet.

Grossfamilie

15.03.17|

Letzte Woche veröffentlichten wir an dieser Stelle den Beitrag «Mein erster Toter». Auf die Frage, in welcher Situation andere zum ersten Mal mit einem toten Menschen konfrontiert waren, stiessen wir auf diesen Text von Stefan Keller. Der Zürcher Journalist und Autor publizierte ihn kürzlich unter der Rubrik «Kellers Geschichten» im Ostschweizer Kulturmagazin «Saiten».

Der geheimnisvolle Koffer

03.03.17|

Die mobilen Palliativpflegedienste unterscheiden sich zum Beispiel durch ihre grösseren Taschen von den lokalen Spitexdiensten, die häufig mit einem Rucksack unterwegs sind. Weshalb die Onko-Plus-Mitarbeitenden immer so grosse Koffer mit sich tragen, und was sich darin befindet, erklärt Pflegefachfrau Lea Furrer im Video.

«Am Anfang war der Krebs der Feind, jetzt ist er mein Freund»

09.01.17|

Kathrin Täschler ist schwer krank, nimmt ihr Schicksal aber offenbar mit einer grossen Leichtigkeit an. Sie schöpft ihre Lebensfreude aus ihrem Glauben an Gott und dem Wissen, dass sie anderen Mut machen kann. Deshalb will sie unbedingt das Erscheinen ihres Buches noch erleben.

Onko-Plus-Pflegefachfrau Nicole Rieser im Videoporträt

06.01.17|

Nicole Rieser erzählt an Partys nicht immer gern, was sie arbeitet. Die Themen Krankheit und Sterben könnten ein echter Stimmungskiller sein. Trotzdem bereitet die Arbeit der auf Palliative Care spezialisierten Pflegefachfrau grosse Freude. Vor allem weil sie Patientinnen und Patienten ermöglichen kann, zu Hause zu sein statt im anonymen Spital. Für ihre eigene Psychohygiene sorgt sie zum Beispiel beim Gärtnern.

«Ich weiss, dass das meine letzten Weihnachten sind»

30.12.16|

Kathrin Täschler musste schon viel durchmachen. Die Naturheilpraktikerin litt an Mandel-, Kehlkopf und Zungenkrebs. Nun hat sie auch Metastasen in der Lunge, die ihr das Atmen erschweren. Deshalb kommuniziert sie nur noch schriftlich. Doch ihr Lebenswillen und ihre Lebensfreude sind ungebrochen. In einem Buch, für das sie noch einen Verlag sucht, hat sie ihr Schicksal festgehalten.

«Der Gesellschaft etwas zurückgeben»

20.12.16|

Urs Huber ist Onkologe am Swiss Tumor Institute in Zürich-Wollishofen und Stiftungsratspräsident von Onko Plus. Weshalb der vielbeschäftigte Arzt auch noch dieses Ehrenamt ausübt, erklärt er im Video-Interview.

Der erste Advent ohne ihn

09.12.16|

Christine Zysset hat in diesem Jahr ihren Mann verloren. Er starb an einer schweren Nervenkrankheit. Auch wenn die Witwe viel Lebensfreude zeigt, ist die Zeit vor Weihnachten nicht einfach für sie. In Text und Video erzählt sie, wie sie den Abschied von ihrem Mann erlebt hat und wie es ihr heute geht.

Ilona Schmidt: «Wir wollen das Sterben nicht romantisieren»

07.12.16|

Die Onko-Plus-Geschäftsleiterin erklärt Sinn und Zweck des neuen Online-Tagebuchs. Ihre Stiftung gewährt in ihrem Blog einen Blick hinter die Kulissen. Die Mitarbeitenden berichten darin von ihrer täglichen Arbeit an der Schwelle zwischen Leben und Tod. Patientinnen, Patienten und ihre Angehörigen erzählen ihre Lebens- und Leidens-Geschichten.

Frauenverein Embrach sammelt für Onko Plus

29.11.16|

Der Frauenverein Embrach spendet den Reinerlös seines diesjährigen Second-Hand-Verkaufs Onko Plus. An den Verkaufstagen vom 28. Oktober bis zum 2. November 2016 sind 4500 Franken für die Stiftung für mobile Palliativ- und Onkologiepflege zusammen gekommen.