Blog 2017-02-28T09:01:53+00:00

«Könnte sie nicht zu Hause sein, würde sie schon lange nicht mehr leben»

15.11.17|

Helena Eugster tut das scheinbar Unmögliche und betreut ihre demente Mutter in deren eigenen vier Wänden, mit Hilfe von zwei Privatpflegerinnen und seit kurzem auch Onko Plus. Sie möchte ihrer «Mame» weitere Spitalaufenthalte ersparen.

«Am Tod können wir, im Vergleich zum Leben, nichts ändern»

09.11.17|

Seit mehr als einem Jahr veranstaltet Onko Plus zusammen mit dem Forum für Sterbekultur regelmässig ein sogenanntes «Café mortel». Kürzlich hat ein 17-jähriger Schüler der Kantonsschule Wetzikon an der Gesprächsrunde teilgenommen, die sich ums Leben, Sterben und den Tod dreht. Dies ist sein Bericht in einer leicht gekürzten Form.

«Wir können Schmerzen zu Hause gleich gut kontrollieren wie im Spital»

18.10.17|

Die meisten Patientinnen und Patienten, die Onko Plus behandelt, haben Schmerzen. Palliativpflegefachfrau Nicole Rieser sagt, wie diese am besten ambulant bekämpft werden können. Sie hält nächste Woche an einer Tagung von Onkologiepflege Schweiz in Olten ein Referat zum Thema «Schmerzen zu Hause».

Neuer Kurs: Palliative Care im ambulanten Bereich

14.09.17|

Onko Plus bietet zusammen mit dem Schulungszentrum Gesundheit Zürich einen neuen Kurs in Palliative Care an. Er richtet sich an Betreuungs- und Pflegefachpersonen, die im ambulanten Bereich arbeiten.

«Ich bin stolz, nun auch eine ‹Onko-Pluserin› zu sein»

06.09.17|

Unsere neuste Mitarbeiterin, Sabrina Küng, berichtet von ihrem Start bei Onko Plus. Die Pflegefachfrau bringt Erfahrung aus der Onkologie mit. Die grosse Verantwortung, alleine unterwegs zu sein, aber auch Freude an der Arbeit und Dankbarkeit über die eigene Gesundheit prägten ihren Start.

«Die Filme haben uns eine andere Seite von Fredy gezeigt»

30.08.17|

Fredy Scheitlin, ehemaliger Architekt und Krebspatient, hatte uns an seinem Alltag teilhaben lassen. Er erzählte in mehreren Interviews von seinem selbstbestimmten Leben in den eigenen vier Wänden. Der 71-Jährige ist vor sechs Wochen gestorben. Seine Schwester und sein Schwager erzählen, wie sie ihn und seine Krankheit erlebt haben.

Das Dilemma

09.08.17|

Charlotte Liedtke muss wegen ihrer Arthrose starke Schmerzmittel einnehmen. Mit dem Malen hat die 84-jährige Künstlerin wegen ihrer körperlichen Verfassung aufgehört. Eigentlich. Doch auch ihr Mann sagt: «Ich weiss, dass du wieder damit beginnst.»

«Traurige Themen liegen mir am besten»

02.08.17|

Video-Journalist Fabian Rymann hat Onko-Plus-Mitarbeiterin Lea Furrer einen Tag lang begleitet. Die Folge der Sommerserie «Ein Tag im Leben von» wurde letzte Woche erstmals ausgestrahlt und ist immer noch online abrufbar. Im Interview erklärt der 26-Jährige, weshalb er sich vorzugsweise mit ernsten Themen befasst.

«Wenn etwas wäre»

27.07.17|

Was macht ein Palliative-Care-Team eigentlich während eines durchschnittlichen Patientenbesuchs? Olaf Schulz ist bei Patient Fredi Scheitlin zur Symptomkontrolle. Dieser ist froh zu wissen, wen er im Notfall anrufen kann.

«Offen, locker und mit einem umwerfenden Schalk»

26.07.17|

Letzte Woche ist Fredi Scheitlin überraschend verstorben. Onko-Plus-Kommunikationsverantwortliche Sabine Arnold würdigt ihren Interviewpartner. «Er war sehr offen, locker und hatte einen umwerfenden Schalk.» Sie sei überrascht und sehr traurig gewesen, als sie von seinem Tod erfahren habe. «Aber ich bin auch froh, dass er bis fast zum Ende handlungsfähig blieb. Er hatte sich das so gewünscht.»

«Eigentlich wollte er zum Sterben ins Spital»

12.07.17|

K. B. litt an einem bösartigen Brustfell-Tumor, verursacht durch Asbest. Der 84-Jährige starb daheim, obwohl er mit seiner Frau besprochen hatte, dass er am Ende ins Spital gehen würde. Es sei eigentlich ganz gut gegangen zu Hause, sagt sie. Jetzt ist sie zufrieden, dass sie ihm das ermöglichen konnte.

«Vor dem Sterben habe ich keine Angst»

28.06.17|

Krebspatient Fredi Scheitlin ist ein unverbesserlicher Optimist. Er hadert kaum mit seinem Schicksal. Ständige Schmerzen und ein Schwindelgefühl nagen aber auch an seiner Laune. Manchmal denke er schon: «Das ist eigentlich alles ein uhuere Seich. Ich bin am Limit, während andere in meinem Alter noch das Leben geniessen können.» Solche negativen Gedanken könne er aber durch Ablenkung stets auf die Seite schieben.

Zu Hause sein

08.06.17|

Fredi Scheitlin ist schwer krank, lebt aber trotzdem in seiner eigenen Wohnung. Unterstützt wird er von einer Privatpflegerin und Onko Plus. Zu Hause zu wohnen, ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. «Das will doch jeder Patient.»

Sterben und gleichzeitig leben wollen

30.05.17|

Schwerkranke Menschen befinden sich in einer enorm bedrohlichen Situation. Zudem müssen sie häufig schwierige Entscheidungen treffen. Sie und auch ihre Angehörigen verstricken sich immer wieder in scheinbaren Widersprüchen. Für Fachpersonen gilt es, diese Ambivalenzen auszuhalten und das Potenzial daraus zu schöpfen.

Eine Palliativärztin auf Achse

24.05.17|

Palliativmedizinerin Monika Jaquenod ist an zwei Tagen pro Woche für Onko Plus unterwegs. Die Schmerzspezialistin findet, dass Tumorpatienten noch viel weniger Schmerz erleiden müssen als andere. «Sie leiden ja ohnehin.» An der Palliative Care gefällt ihr, dass sie eine der umfassendsten Gebiete der Medizin ist, die den Menschen ganzheitlich anschaut.

«Kopfrechnen können, bedeutet Lebensqualität für mich»

10.05.17|

Fredi Scheitlin ist an Darmkrebs erkrankt. Er hat Ableger in der Lunge und im Hirn. Trotzdem lebt der pensionierte Architekt in seiner eigenen Wohnung, unterstützt von einer Privatspitex und Onko Plus. Noch klar denken zu können, bedeutet für ihn Lebensqualität.

Das Netzwerk rund um einen Palliativpatienten im Knonaueramt

26.04.17|

Am Dienstag haben am Spital Affoltern am Albis Vertreterinnen der lokalen Spitex, der Palliativstation und ein Vertreter von Onko Plus aus ihrer Praxis berichtet. Sie zeigten auf, wie rund um Palliativpatientinnen und -patienten ein optimales Versorgungsnetzwerk gewoben werden kann. Dieses reisst auch dann nicht, wenn die Behandlung von ambulant zu stationär wechselt – und wieder zurück.

Der Balanceakt

12.04.17|

Im Video-Interview erzählt Fredi Scheitlin, wie er mit seiner unheilbaren Krankheit lebt. In der ersten Folge geht es um den «Balanceakt», den Tag mit möglichst wenig Schmerzen zu überstehen und ihn trotzdem mit Inhalt zu füllen. Der pensionierte Architekt ist ein kreativer Kopf, der unter anderem zum Zeitvertrieb skizziert und zeichnet.

Grossfamilie

15.03.17|

Letzte Woche veröffentlichten wir an dieser Stelle den Beitrag «Mein erster Toter». Auf die Frage, in welcher Situation andere zum ersten Mal mit einem toten Menschen konfrontiert waren, stiessen wir auf diesen Text von Stefan Keller. Der Zürcher Journalist und Autor publizierte ihn kürzlich unter der Rubrik «Kellers Geschichten» im Ostschweizer Kulturmagazin «Saiten».

Der geheimnisvolle Koffer

03.03.17|

Die mobilen Palliativpflegedienste unterscheiden sich zum Beispiel durch ihre grösseren Taschen von den lokalen Spitexdiensten, die häufig mit einem Rucksack unterwegs sind. Weshalb die Onko-Plus-Mitarbeitenden immer so grosse Koffer mit sich tragen, und was sich darin befindet, erklärt Pflegefachfrau Lea Furrer im Video.

«Am Anfang war der Krebs der Feind, jetzt ist er mein Freund»

09.01.17|

Kathrin Täschler ist schwer krank, nimmt ihr Schicksal aber offenbar mit einer grossen Leichtigkeit an. Sie schöpft ihre Lebensfreude aus ihrem Glauben an Gott und dem Wissen, dass sie anderen Mut machen kann. Deshalb will sie unbedingt das Erscheinen ihres Buches noch erleben.

Onko-Plus-Pflegefachfrau Nicole Rieser im Videoporträt

06.01.17|

Nicole Rieser erzählt an Partys nicht immer gern, was sie arbeitet. Die Themen Krankheit und Sterben könnten ein echter Stimmungskiller sein. Trotzdem bereitet die Arbeit der auf Palliative Care spezialisierten Pflegefachfrau grosse Freude. Vor allem weil sie Patientinnen und Patienten ermöglichen kann, zu Hause zu sein statt im anonymen Spital. Für ihre eigene Psychohygiene sorgt sie zum Beispiel beim Gärtnern.

«Ich weiss, dass das meine letzten Weihnachten sind»

30.12.16|

Kathrin Täschler musste schon viel durchmachen. Die Naturheilpraktikerin litt an Mandel-, Kehlkopf und Zungenkrebs. Nun hat sie auch Metastasen in der Lunge, die ihr das Atmen erschweren. Deshalb kommuniziert sie nur noch schriftlich. Doch ihr Lebenswillen und ihre Lebensfreude sind ungebrochen. In einem Buch, für das sie noch einen Verlag sucht, hat sie ihr Schicksal festgehalten.

«Der Gesellschaft etwas zurückgeben»

20.12.16|

Urs Huber ist Onkologe am Swiss Tumor Institute in Zürich-Wollishofen und Stiftungsratspräsident von Onko Plus. Weshalb der vielbeschäftigte Arzt auch noch dieses Ehrenamt ausübt, erklärt er im Video-Interview.

Der erste Advent ohne ihn

09.12.16|

Christine Zysset hat in diesem Jahr ihren Mann verloren. Er starb an einer schweren Nervenkrankheit. Auch wenn die Witwe viel Lebensfreude zeigt, ist die Zeit vor Weihnachten nicht einfach für sie. In Text und Video erzählt sie, wie sie den Abschied von ihrem Mann erlebt hat und wie es ihr heute geht.

Ilona Schmidt: «Wir wollen das Sterben nicht romantisieren»

07.12.16|

Die Onko-Plus-Geschäftsleiterin erklärt Sinn und Zweck des neuen Online-Tagebuchs. Ihre Stiftung gewährt in ihrem Blog einen Blick hinter die Kulissen. Die Mitarbeitenden berichten darin von ihrer täglichen Arbeit an der Schwelle zwischen Leben und Tod. Patientinnen, Patienten und ihre Angehörigen erzählen ihre Lebens- und Leidens-Geschichten.

Frauenverein Embrach sammelt für Onko Plus

29.11.16|

Der Frauenverein Embrach spendet den Reinerlös seines diesjährigen Second-Hand-Verkaufs Onko Plus. An den Verkaufstagen vom 28. Oktober bis zum 2. November 2016 sind 4500 Franken für die Stiftung für mobile Palliativ- und Onkologiepflege zusammen gekommen.