Nach der Chemo

«Der Tumormarker hat sich normalisiert.» Über diesen positiven Bescheid hat sich Rosmarie Z. gefreut.

Rosmarie Z. hat die Chemotherapie überstanden. Diese war erfolgreich.

Wir haben Rosmarie Z., die im Pfannenstielgebiet wohnt, in der schwierigen Zeit ihrer Chemotherapie begleitet. Nicht nur mit unserem medizinischen und pflegerischen Knowhow, sondern auch in unserem Blog. Die 71-jährige Optimistin erzählte offen, wie sie ihren Alltag mit der Diagnose Krebs meistert.

Zum Beispiel motiviert sie sich täglich, das Haus zu verlassen, und trifft ihre Freunde zum Frühstück. Dort wird über Gott und die Welt gesprochen. Diese sagen, der Krebs sei zwar ab und an ein Thema, aber nicht das bestimmende. «Rosmarie ist unkompliziert und einfach. Wir haben sie sehr gern», sagt der pensionierte Trampilot Thomas Perret, einer von Z.s Freunden.

«Erst wenn es mir affenschlecht geht»

Nachdem ihr im letzten August ein Tumor im Eierstock diagnostizierte, wurde ihr dieser operativ entfernt. Im Oktober begann sie dann mit der Chemotherapie. Onko Plus begleitete die alleinstehende Frau einerseits, um die Symptome zu lindern, die ihr vor allem die Nebenwirkungen der Medikamente brachten. Andererseits auch, damit sie im Notfall – und rund um die Uhr eine medizinische Ansprechperson hat.

Mit Onko Plus hat sie eine Vereinbarung getroffen, dass sich die Pflegefachleute regelmässig bei ihr melden, um zu fragen, wie es ihr geht. Die intensivere Betreuung und die entsprechenden Medikamente musste sie bisher noch nicht in Anspruch nehmen. «Erst wenn es mir wirklich affenschlecht geht», sagte sie.

Rosmarie Z. steht exemplarisch für unsere Patientinnen und Patienten, weil sie ein selbstbestimmtes Leben führt und sich von niemandem reinreden lässt. Sie geniesst ihre Freiheit, aber auch die Sicherheit, die ihr Onko Plus bietet.

Den Haushalt im Griff

Die 71-jährige Onkologiepatientin erledigt ihren Haushalt immer noch selbstständig. Nur manchmal kommt eine Freundin vorbei und hilft ihr, zum Beispiel beim Putzen des Badezimmers. Die durch die Chemotherapie äusserst empfindlich gewordene Haut erlaubt das Arbeiten mit scharfen Putzmitteln nicht mehr.

Den Alltag mit einer Krankheit kennt Rosmarie aus ihrem Berufs- und aus dem Privatleben: Sie war früher Psychiatriepflegefachfrau und kümmerte sich danach um ihre erkrankten Eltern.

2018-05-30T12:00:01+00:00 23.05.18|